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5. Dezember 2015 - Mit Herzblut dabei

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind stets bereit, wenn sie gebraucht werden - auch am internationalen Tag des Ehrenamtes (5. Dezember). »Das Ehrenamt ist die tragende Säule, ohne die heute bei uns gar nichts mehr geht« erklärt Vorsitzende Melanie Urban. »ich finde es ungaublich, mit welchem Engagement und Herzblut die Helferinnen und Helfer dabei sind!«

Im Rahmen von Sanitätswachdiensten auf Großveranstaltungen, bei großen Unfällen oder anderen Katastrophen – die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes sind immer vor Ort, wenn die Hilfe benötigt wird. Auch am internationalen Tag des Ehrenamtes findet in diesem Jahr eine Großveranstaltung in Bad Salzuflen statt: Die Custombikemesse im Messezentrum. Mit insgesamt fast 20 Helfern wird das DRK Bad Salzuflen mit der Unterstützung aus den Ortsvereinen Lage und Leopoldshöhe an diesem Wochenende vor Ort sein, davon mit fast zehn Helfern am Samstag.

»Damit ist die Veranstaltung auch von sanitätsdienstlicher Seite gar nicht so klein. Auf Veranstaltungen, wie dem Reinholdiarkt in Lage oder dem Salzsiederfest in Bad Salzuflen sind häufig nicht viel mehr Helfende vor Ort«, erzählt Rotkreuzleiter Matthias Schalk, der Chef der Ehrenamtlichen.

Jährlich findet am 05. Dezember der internationale Tag des Ehrenamtes statt um dem unentgeldlichen Engagement der Helferinnen und Helfer zu danken. »Dabei muss aber auch rückblickend an das Engagement über das ganze Jahr gedacht werden«, meint Urban. Damit deutet sie vor allem auf die Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe hin, die das Rote Kreuz in diesem Jahr zu bewältigen hatte. Bevor die lippischen Unterkünfte durch hauptamtliches Personal übernommen wurden, waren die Salzufler vor allem im Sophienhaus in Bad Salzuflen und den Unterkünften in Lemgo und Hörstmar beteiligt. Aber auch eine Flüchtlingsunterkunft in Büren (Kreis Paderborn) wurde zwischenzeitlich betreut. »Insgesamt dauerte der Flüchtlingseinsatz fast drei Monate, an denen unsere Helferinnen und Helfer ehrenamtlich eingebunden waren«, berichtet Schalk. Und das, neben dem Beruf, dem Studium oder der Schule. Eine Herausforderung auch für die Arbeitgeber, die die Helferinnen und Helfer freigestellt haben.

Und dann ist da noch das laufende Geschäft: nicht nur die Verwaltung des Vereins, sondern auch Blutspendetermine und Sanitätswach-dienste mussten sichergestellt werden. »Unsere Helfer haben in diesem Jahr wieder mal einiges geleistet. Dafür muss man einfach mal ‘Danke’ sagen«, stellt Schalk abschließend fest. »Denn ohne das Ehrenamt wären wir nichts«.

5. Dezember 2015 23:40 Uhr. Alter: 3 Jahre